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Die Ortschaft Bargni

Beim Verlassen der Adria-Küste, ab Fano, Provinz Pesaro und Urbino, folgt man der alten Flaminia-Straße Richtung Innenland das dem Besucher eine unvergessliche Vorstellung bietet. Folgt man der Straße, durch unberührte Natur erreicht man eine kleine mittelalterliche Ortschaft mit großer Geschichte: Bargni.

Nach der Renovierung des alten und adligen Palastes von Bargni, umringt von Schlossmauern, entstand das Hotel Restaurant Residence Casa Oliva welches das Metauro-Tal überragt

Casa Oliva - Bargni Casa Oliva – Bargni, an diesem so faszinierenden Platz fand Kardinal Rannuzzi Inspiration, der, in einem vom 27. August 1683 datierten Brief an den Abt von Bargni Domenico Federici adressiert, schrieb:

„Es freut mich dass Ihr Gebäude in Bargni fast beendet ist, stellen Sie ruhig ein Zimmer für mich bereit, ich werde da mit großem Vergnügen übernachten. Was tun nicht diese großen Hofmänner in Versailles, wo das Gebäude großen Reichtum des Königs widerspiegelt, aber gleichzeitig die geringen Kenntnisse der Architekten“

Das Wunder ergibt sich aus den Worten des Kardinals, der das kleine Schloss dem französischen Prunk vorzieht. Die Anziehungskraft dieser vergessenen aber so besonderen Ortschaft lag in der Stille und in einem gesunden Leben im Einklang mit der Natur, der Meditation und Ruhe.

Esterno di Casa OlivaDas Äußere von Casa Oliva in Bargni erscheint heute immer noch so: eine kleine Perle, wo alles noch so aussieht wie in Kardinal Rannuzzis Zeit. Alles bestätigt das Vorbeigehen dieser großen Geschichte, die im Schloss gut sichtbare Zeichen hinterlassen hat.
Eine Geschichte die auch hier, wie fast in allen Schlössern des Metauro-Tals begonnen hat, die hauptsächlich zur Verteidigung ihres Gebietes dienten. Der Sitz der Regierung war in Fano, von wo die Befehle für das ganze Gebiet ausgegeben wurden. Die Dörfer in der Nähe der Städte wurden Ville genannt, diese hatten keine Militär-Miliz und keinen Kapitän zu Gast. Die Schlösser dagegen, die sich in wichtigen Verteidigungspositionen sowie auf der Hauptstraße zur Stadt befanden, hatten eine eigene Militär-Miliz. Im Jahre 1326 gab es unter der Herrschaft Fanos 37 Schlösser, unter anderem auch Bargni, das wegen seiner strategischen Position eine wichtige Rolle in der Verteidigung des Gebietes rund um Fano hatte.

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